Betriebe berichten von gestiegenen Einkaufspreisen!

63 Prozent aller Betriebe – nicht nur der vom Bau – berichteten in einer Umfrage über gestiegene Einkaufspreise. Ein gutes Drittel hat die Kosten an die Kunden weitergegeben. Besonders betroffen vom Anstieg ist das Bauhauptgewerbe.

Die Lage ist aber nicht bei allen Gewerken so rosig. Nach einem „Auf und Ab“ während der Pandemie stabilisiere sich die Lage zwar allmählich, denn immerhin schätzen 81,3 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend ein. Allerdings werden sich die langfristigen wirtschaftlichen Folgen auf die Handwerksbetriebe erst im Laufe der zweiten Jahreshälfte zeigen, so einige Experten.

Verlierer im Pandemiejahr sind schon jetzt Friseure, Kosmetiker und das Kfz-Handwerk. Die „körpernahen Dienstleistungen“, weil die Betriebe schließen mussten, die Kfz-Betriebe, weil die Hälfte ihres Geschäfts aus Handel besteht, der ebenfalls zum Erliegen kam. Auch die Werkstätten nahmen Schaden, denn viele Kunden wussten nicht, dass diese offen hatten, oder schoben Reparaturen eben auf. Das Kfz-Gewerbe sah sich deshalb im Pandemiejahr nur zu 70 Prozent ausgelastet, Kosmetiker und Friseure nur zu 58 Prozent. Gerade unter den Friseuren gebe es viele Klein- und Kleinstbetriebe, die sich überlegten, ob sie weitermachen sollten. Die Kammer erwarte schon, dass einige Unternehmen nicht weitergeführt würden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© Copyright 2021 Handwerks-Helden. All Rights Reserved.